Publikationen


Wilfried Schütz

4 verschiedene Auszüge aus „Ganzheitliche Astromedizin“

Astrologische Bausteine
(Auszug 1)
Wollen wir das Gleichnis der Krankheit entschlüsseln, so müssen wir die Symbolik unserer Organe, ihrer Aufgaben und Funktionen verstehen. Als Symbolgrundlage dienen die Planeten und der mit ihnen verbundene astrologische Tierkreis. So gilt es die Organe mit ihren Aufgaben den Planeten bzw.  Tierkreiszeichen zuzuordnen.

Krankheit als Erkenntnisweg
(Auszug 2)
Neben der Wahrung der energetischen Homöostase ist jede Krankheit ein Gleichnis für die zu entwickelnde Fähigkeit. Beispielsweise schlagen Gefühle nicht zufällig auf den Magen oder der Stress auf die Nerven. Wenn wir in der Lage sind, dieses Gleichnis im Organbezug und in der Symptomatik zu verstehen, dann bietet sich uns die Chance, die Blockade unserer Fähigkeit zu erkennen und sie in weiteren Schritten zu überwinden. Hierdurch ermöglichen wir uns Entwicklung. Entwicklung aber bedeutet, dass unsere Anlagenenergien wieder zunehmend in unser Leben fließen können und sich deren Manifestation über unseren Körper (Krankheit) erübrigt. Dies ist der Weg zu wirklicher Heilung und zum eigenen SELBST.
Gleichnisse drücken sich symbolisch aus. Sie reden nicht in der uns üblichen Landessprache mit uns. Deshalb fällt es uns so schwer, sie zu verstehen.

Die Astrologie als Symbolsprache kann uns eine unschätzbare Hilfe bei der Entschlüsselung unserer Krankheit sein. Verstehen wir die »Zeichen« unserer Krankheit, dann erkennen wir auch unsere Verantwortung für unsere Entwicklung. Nehmen wir sie wahr, können wir wieder wir SELBST werden. … Vitalität, Erfüllung und Lebensfreude sind die Belohnung für unsere Selbstverwirklichung.
Leider verwechseln wir in unserer verzauberten Welt allzu oft SELBSTverwirklichung mit EGOverwirklichung! Der Unterschied liegt im Erfolg. Entweder sind wir erfolgreich in der Verwirklichung unseres wahren Wesens, unseres SELBST, oder wir verleugnen unser SELBST und entwickeln, das, was in unserer Gesellschaft Erfolg verspricht. Im zweiten Fall bekommen wir vom Satan (Saturn) alle »Reichtümer dieser Welt«!

Planeten, Energiezentren des Körpers
(Auszug 3)
Vergleichen wir die Veröffentlichungen verschiedener Astrologen zur Körpersymbolik, so stellen wir fest, dass die astrologischen Zuordnungen der Organe und Symptome selten eindeutig und oftmals unterschiedlich sind. Dies liegt zum einen an dem unterschiedlichen Verständnis der Tierkreiszeichen und zum anderen am Mangel grundlegender astrologischer Forschung der Heiler. Sollten sie der Ärztekaste angehören, riskieren sie allzu schnell ihren Ruf und ihre Approbation, wenn bekannt wird, dass sie auch auf astrologischer Grundlage arbeiten. Nur wenige wagen sich daher ihre Patienten nach der genauen Geburtszeit zu fragen, um das »Geglaubte« am konkreten Horoskop zu überprüfen. Viele beginnen in ihrer Arbeit mit einer der überlieferten Zuordnungen und bleiben dabei.

Zusätzlich sind die Astrologen uneins, welchem astrologischen Baustein – Zeichen, Planet, Haus oder Tierkreisgrad – die Organe zuzuordnen sind. Überliefert ist die Zuordnung der Organe zu den Tierkreiszeichen. Es existieren mittelalterliche Zeichnungen, sogenannte Aderlassmännchen, auf denen die Organe mit den Zeichen verbunden sind. Sie dienten den Heilern als Hinweis, möglichst keinen Eingriff bzw. Aderlass an einem Organbereich durchzuführen, wenn der laufende Mond sich in dem entsprechenden Zeichen aufhält.
Wiederum ordnen andere die Organe vorrangig den Häusern zu. Darüber hinaus wurden Zuordnungen der Organbereiche zu einzelnen Tierkreisgraden veröffentlicht.
Die Himmelskörper (Planeten) sind die Energiezentren unseres Sonnensystems. Die Organe sind die Energiezentren unseres Körpers und sie stehen daher in Analogie zu den Planeten.
Da die Planeten aufs Engste mit ihren Tierkreiszeichen verbunden sind, bezieht sich die Organzuordnung sekundär auch auf die Zeichen.

Somatisierung und Planeten-Aspekte
(Auszug 4)
An dieser Stelle sei betont, dass wir keine zukünftigen Erkrankungstendenzen oder Erkrankungen aus dem Horoskop prognostizieren dürfen, da vielfältige Kompensationsmöglichkeiten die Erkrankungswahrscheinlichkeit gering halten, die Prognose aber als »sich selbst erfüllende Prophezeiung« wirken kann.
Des Weiteren zeugt es von einem großen Missverständnis, wenn wir glauben, es läge an den Konstellationen in unserem Horoskop, dass wir erkranken. Alle Anlagen können so gelebt werden, dass wir gesund bzw. symptomfrei bleiben. Es liegt alleine an uns SELBST, wenn unser EGO deren Energien blockiert und sie sich dann als allein verbliebene Möglichkeit in der Krankheit leben.
Die Astrologie sollte im medizinischen Bereich einzig dazu dienen, den Hintergrund tatsächlicher Erkrankungen zu verstehen. Aus diesem Verständnis heraus, kann dann der Patient Veränderungen in seinem Leben anstreben, die in Zukunft die Anlageenergien ins Leben fließen lassen, statt in körperliche Symptome.
Das Geburtshoroskop zeigt unsere Anlagen, wie diese miteinander verflochten sind und wo sich diese auswirken. Das Mit- oder Gegeneinander unserer Anlagen, von denen die Energieblockade und damit die Somatisierungstendenz abhängig ist, können wir an den Aspekten und Herrscherketten erkennen, welche die entsprechenden Planeten untereinander oder zu weiteren Horoskopstrukturen bilden.
Die Krankheit zeigt gleichnishaft, um welche Anlagen und die sie repräsentierenden Planeten es geht. Entscheidend dabei ist, welches Organ erkrankt ist und welche Funktion beeinträchtigt ist. Von Bedeutung ist auch der sogenannte Krankheitsauslöser (z.B. Bakterien, Viren, Gift …).


Zertifikate

Zertifikate der Grundausbildungen tragen neben dem Namen der Astrologie- und Tarotschule München | Sabine Lechleuthner auch den Hinweis auf Hajo Banzhaf & Brigitte Theler. Für alle, die Astrologie und Tarot beruflich anwenden wollen, ist das ein Qualitätsmerkmal.