Was ist Tarot?

Tarot war ursprünglich ein Kartenspiel, das im 14. Jahrhundert erstmals in Europa erwähnt wurde. Sein Name ist abgeleitet von dem italienischen „tarocchi“. Es bedeutet Triumpf oder Trumpf und bezeichnete sowohl geschmückte Festwägen anlässlich größerer Feiern am Hof als auch die Trümpfe beim Kartenspiel, auf denen u.a. höfische Szenen abgebildet waren. Die tatsächliche Herkunft der Tarotkarten wurde nie ganz geklärt. Schon sehr früh jedoch regten die symbolhaltigen Bilder auf den Karten die Menschen dazu an, ein Orakelsystem darin zu sehen. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten Universalgelehrte das Orakel unter Zuhilfenahme verschiedenster Lehren und Mysterienschulen weiter, bis sich 1600 die noch heute gültige Struktur herausbildete: 78 Karten, bestehend aus 22 Großen Arkana (lateinisch: Geheimnisse) und 56 Kleinen Arkana, die wiederum in 40 Zahlenkarten zu je 10 Sätzen und 16 Hofkarten unterteilt sind.

Hajo Banzhaf (1948-2009), einer der bekanntesten Tarotexperten überhaupt, erkannte in den 22 Großen Arkana die älteste Geschichte der Welt, die Reise des Helden, die nichts Geringeres darstellt, als eine Parabel für den Lebensweg des Menschen – damals wie heute.
Die Kleinen Arkana, die im engen Zusammenhang mit den 4 Elementen zu sehen sind, ergänzen diese 22 Großen Karten sinnvoll. Sie stellen alle Arten von Ausdrucksweisen des menschlichen Spektrums dar aus den Bereichen Wille und Kreativität, Geist und Verstand, Stimmungen und Gefühle, körperliche Verfassung, Existenzgrundlage, Normen und Werte.
Hajo Banzhafs großes Verdienst war es, dass er die Tarotkarten aus der Grauzone der Esoterik herausgeholt und ihre Bedeutung über zahlreiche Bücher, Vorträge und Seminare jedermann zugänglich gemacht hat.

 

Was kann Tarot?

  • Mit Tarot können Sie nach dem Stand einer Angelegenheit oder Entwicklung fragen, ebenso wie nach zukünftigen Tendenzen und Perspektiven.
  • Über Tarot erhalten Sie einen Ratschlag, wie Sie ein Problem lösen oder ein bestimmtes Ziel erreichen.
  • Sie können Ursachen und Hintergründe einer Entwicklung beleuchten, und herausfinden, welches die beste Entscheidung und die klügste Vorgehensweise in Bezug auf eine Thematik darstellt.
  • Außerdem dient Tarot zur Selbsterkenntnis und zur Selbsterfahrung.
  • Damit ist es ein wertvolles Instrument für eine gute Orientierungshilfe.

Hierzu gilt es die Bilder- und Symbolsprache, die auf jeder Karte vielfältig vorhanden ist, zu entschlüsseln bzw. für den Fragenden zu übersetzen.

Wie funktioniert Tarot?

Man stellt eine Frage – und zieht hierzu eine oder mehrere Karten, die in einem zur Frage stimmigen Legemuster ausgelegt werden. Es gibt zahlreiche Legesysteme zu Beziehungsfragen, Gesundheit,
Partnerschaft, Geld …
Dabei gehen Psychologen davon aus, dass das Unbewusste in Resonanz zum Fragethema steht, und man deswegen genau die passenden Karten wählt. Es ist die Bildersprache der Seele, die sich hier zeigt.

Der Schweizer Psychiater C. G. Jung, der sich mit Symbolen, Archetypen und dem kollektiven Unbewussten befasste, erkannte in Frage und Antwort eine Synchronizität. Darunter  versteht man das gleichzeitige Auftreten von zwei Ereignissen, die inhaltlich sinnvoll miteinander verbunden sind. Frage und Antwort durch die Legung passen demnach zusammen. Obwohl das wissenschaftlich nicht zu erklären ist, wird das bei der Deutung immer wieder ersichtlich. So erkennt man über die eindrucksvollen Bilder Facetten, die einem in der Regel verborgen bleiben und als Anregung zur Auseinandersetzung dienen. Im gemeinsamen Austausch erhält man Klarheit und kann dadurch leichter Entscheidungen treffen oder besser mit einem Problem umgehen. Ungeahnte Lösungsmöglichkeiten tun sich auf.


Tarot-Grundausbildung mit Sabine Lechleuthner

Die Tarot-Grundausbildung umfasst jeweils 3 Wochenenden (1x pro Monat) und findet als Zyklus 2 x im Jahr statt. Die Kurse bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln gebucht werden. Nach Abschluss der 3 Kurse erhalten Sie ein Zertifikat.

In meiner Tarot-Grundausbildung erfahren Sie alles rund um Tarot.

  • Der Schwerpunkt liegt auf der Entschlüsselung der Symbolik und dem Deuten.
  • Hierzu lernen Sie die richtige Fragestellung und die passenden Legungen kennen.
  • Es gibt einen psychologischen Beratungsteil und viele Extras und Anregungen, die Ihnen helfen, die Geschichte, die jede Karte erzählt, zu verstehen und richtig zu deuten.
  • Dabei wechseln sich theoretische und praktische Übungseinheiten ab, sodass Sie spielerisch und assoziativ lernen.
  • Zu jedem Ausbildungswochenende erhalten Sie ausführliches Unterrichtsmaterial.

Grundlagen sind die Bücher und Unterrichtsmaterialien von Hajo Banzhaf, der weltweit als charismatischer Tarotexperte galt. Verwendet wird das gebräuchlichste Tarotdeck, bekannt unter dem Namen Rider-Waite-Tarot. Bücher und Decks können Sie in den Kursen erwerben.

Nach relativ kurzer Zeit haben Sie „gutes Grundhandwerkszeug“ erworben und sind in der Lage, sich selbst und anderen die Karten zu legen.
Übungsabende und Übungstage vertiefen Ihr Wissen. Siehe auch » Coaching & Supervision.